10. Schritt

Verantwortung für Dich übernehmen

Viele Menschen beginnen beim Wort 'Verantwortung' zu stöhnen; erinnert es sie doch ständig an Dinge, die man zu leisten hat: für die Existenzsicherung, für die Angehörigen, für die Angestellten, für die Firma ... Verantwortung  ist für diejenigen oft mit Schwere verbunden, mit einem Päckchen auf dem Rücken, das nicht immer leicht zu tragen ist.

Jetzt nimm das Päckchen mal runter und stelle es hin – wenigstens für einige Zeit. Erinnere Dich an Deine Vision von Deinem wunderbaren Leben, so wie Du es möchtest. Du bist bereit, Deine Vision in die Welt zu tragen. Die anderen brauchen Deine Vision, um daran teilhaben zu können, und indem Du Dir erlaubst, Dein gewünschtes Leben zu leben, gibst Du damit auch anderen die Erlaubnis, dasgleiche zu tun.

Die einzige Verantwortung, die es hier zu tragen gibt, ist die Verantwortung für Dich zu übernehmen. (Einzige Ausnahme: die eigenen Kinder und kranke Eltern.) Nimm Deine Wünsche, Deine Vision, Deine Ideen und Projekte ernst, so wie Du ernst genommen werden möchtest. Gib Deiner Vision und Deinem Leben eine klare Ausrichtung.

Schreibe oben auf ein Papier Dein Ziel, und unten schreibst Du Deinen jetzigen Standpunkt auf. Dann beschreibe dazwischen die Schritte, die Du unternehmen wirst, um an Dein Ziel zu gelangen. Vermerke dabei auch die Zeit, in der Du ein Zwischenziel erreichen willst. Dann mach Dir Gedanken, was nötig ist, um diese Schritte umzusetzen, z.B. Kontakte knüpfen, früher aufstehen, eine Zusatzausbildung machen, sich weniger ablenken lassen, mehr Sport treiben, sich mehr disziplinieren etc.

Notiere Dir auch, womit Du Dich belohnen willst, wenn Du Deine Zwischenziele erreicht hast! Ich kannte mal eine Frau, deren Ziel es war, mit dem Rauchen aufzuhören. Sie sparte jeden Tag das Geld, das sie für Tabak ausgegeben hätte, und nach 18 Monaten erfüllte sie sich ihren ganz speziellen Traum: sechs Wochen Kanada! Es müssen nicht immer so große Belohnungen sein; manchmal reicht auch ein Kinobesuch oder ein Wochenendausflug. Doch werden Dir diese Belohnungen das eindeutige Gefühl vermitteln, daß Du schon Wesentliches zu Deinem Ziel beigetragen hast. Daraus ziehst Du dann immer neuen Mut, weiter zu machen.

Wenn Du Verantwortung für andere tragen willst, ohne es für Dich selbst zu tun, wirst Du Dich nur in Schwierigkeiten verstricken. Mit dieser Haltung sprichst Du den anderen die Fähigkeit ab, für sich selbst verantwortlich zu sein. Laß los und traue ihnen zu, daß sie es selbst schaffen.

Und dann sei ernsthaft und vertrauensvoll für Dich und Deine Ziele da. Es braucht nicht mehr. Wenn Du ganz und gar für Dich einstehst, manifestierst Du Deine Wunsch-Wirklichkeit. Und es werden sich Weggefährten einstellen, die Dich ernst nehmen und Dir vertrauen.

 

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