6. Schritt

Die Freude in den Alltag mitnehmen

Freude kennen wir meist nur punktuell in kurzen Zeiträumen, bei überraschenden Erlebnissen, wenn Kinder lachen oder wenn uns Liebe gezeigt wird. Sie entsteht für uns als unsere Reaktion auf eine glückliche Begebenheit.

Doch immer Freude empfinden, und das jeden Tag? In einer Welt, in der es anscheinend nur fordernde oder abwesende Partner, laute Kinder, nörgelnde Eltern, ätzende Kollegen und kritische Chefs gibt?

Die Freude, von der ich spreche, ist eine große Kunst. Vielleicht die größte Kunst überhaupt. Sie existiert als riesiges Potential in Deinem Herzen, und sie basiert auf der vollständigen Annahme Deines Lebens.

Jedes Ereignis, jede Begegnung in Deinem Leben erschaffst Du Dir selbst, und sie bieten Dir ständig neue Lernmöglichkeiten. Vieles geschieht nicht, um Dich zu verletzen, sondern um Deine Erkenntnisfähigkeit und Dein Mitgefühl stärker herauszubilden. Entscheidend ist jedoch, worauf Du Deine Aufmerksamkeit lenkst.

Wenn Du Dich auf Fehlschläge, Kritik und Unvermögen konzentrierst – egal, ob Dein eigenes oder das eines Anderen - werden sie an Dir kleben wie Kaugummi und Dich bis in den Traum hinein verfolgen. Solange Du im Widerstand verharrst, wird sich das unerwünschte Ereignis wiederholen.

Lenkst Du Deinen Fokus jedoch auf hilfreiche Gedanken, auf die liebevolle Aufmunterung eines Freundes und darauf, was Dir schon alles gut gelungen ist, dann werden sich auch die hilfreichen Erlebnisse in Deinem Leben vermehren.

Dies bedeutet nicht, daß Du die unschönen Ereignisse verleugnen sollst – sie existieren einfach in dieser dualen Welt, wie Licht und Schatten. Doch ohne die Dunkelheit können wir das Licht gar nicht wahrnehmen, und deshalb wird uns jede Kränkung unweigerlich irgendwann die Liebe zeigen.

Der Schlüssel ist die Annahme all dessen, was Dir geschieht. Es ist Dein großartiges 'Ja' zu Deinem Leben. Sag ja zu Deinem Ärger, und er löst sich auf. Sag ja zu Deinem Freund, wenn Du Dich nicht genug geliebt fühlst – und entdecke die Liebe, die Du Dir noch nicht gegeben hast.

Wenn Du all dies annehmen kannst, anstatt es zu verurteilen, dann findest Du die Liebe für das, was stimmt, und die Güte für das, was nicht stimmt. Wenn Du diese Einstellung immer mehr in Dein Leben bringst, dann bist Du in Deiner Mitte. Dann begrüßt Du Deinen Tag mit Freude, weil sie schon in Dir ist. Weil Du das Wesen der Freude erkannt hast. Weil Du Deine eigene Dunkelheit umarmt hast. Weil Du auf einmal überall die Freude entdeckst.

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