Annehmen

Bestandsaufnahme: Annehmen was ist

Fange an, Dir zu vergegenwärtigen, wie Du hierher, an diesen Punkt Deines Nicht-weiter-wissens, gekommen bist. Welche Vorstellungen, welche alten Glaubenssätze, welche Lasten plagen Dich? Was meinst Du, unbedingt tun zu müssen? Was glaubst Du was jemand anderes unbedingt für Dich tun müßte? Unter welchen Druck hast Du Dich selbst gesetzt?

Nimm Dich selbst ernst und nimm Dir auch Zeit, Dir Deine Lebensumstände klar zu machen. Schreibe es evtl. auf, um eine bessere Übersicht zu haben. Stelle Dir auch diese Fragen:

Mit welchen anderen Personen bist Du 'verstrickt'? Gibt es unklare oder ungleiche Machtverhältnisse? Erinnern Dich diese Situationen an Deine Beziehung zu Deinem Vater oder zu Deiner Mutter? Oder mit wem hast Du dies schon einmal erlebt? Welche Gefühle haben all diese Situationen in Dir ausgelöst? Und wie bist Du dann mit der Situation, und wie mit Deinen Gefühlen umgegangen?

Wenn sich beim Aufschreiben diese Gefühle wieder bemerkbar machen, dann lasse sie zu – laß sie hochkommen und spüre sie noch einmal kurz. Dann schaue Dir Deine Gefühle an – liebevoll – und fange an, sie wichtig zu nehmen.

Das heißt, wenn Du z.B. Angst hast, Deinen Ärger zu fühlen, weil Du das früher nicht durftest, dann registriere einfach, daß Du Angst vor Ärger hast – und nimm es an, daß es so ist. Verurteile Dich nicht dafür, daß Du ärgerlich bist, und verurteile auch nicht den Verursacher dieses Gefühls.

Bleib bei Dir, und gehe auf den Grund – suche in Dir, was darunter als alter Glaubenssatz liegen mag, z.B. „ich bin wertlos“ oder „ich werde nicht ernst genommen“. In diesen alten Glaubenssätzen (nach denen wir unbewußt reagieren) steckt auch viel alte Trauer und Verletztheit, die gespürt und wahrgenommen werden möchte.

Versuche, in einer Dich verletzenden Situation die Möglichkeit zu erkennen, daß sie Dir einen alten Schmerz zeigen möchte, und Du Dein ursprüngliches Empfinden von Traurigkeit jetzt erlösen kannst.

Erlaube Dir, Deine Verletztheit zu fühlen – verdränge sie nicht – und nimm sie an. Annehmen bedeutet, Deine Trauer zu umarmen, sie in Dein Herz zu nehmen und sie Deine Liebe spüren zu lassen. Denn darauf hat sie gewartet, seit sie existiert. Dies ist das ganze Geheimnis. Niemand anders als Du selbst kann das für Dich tun. Und das Geschenk, was Dich erwartet, wenn Du das Wagnis eingehst, Deine Trauer zu lieben, ist – Freude!

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